Meldung und Stand der Dinge

Liebe BI-Hörnle-Unterstützer und -Unterstützerinnen,

es wird mal wieder Zeit, dass wir was von uns hören lassen.

Ja, uns gibt’s noch und das wird so lange der Fall sein, bis es ein Ende dieses Themas gibt oder uns das Geld komplett ausgeht. 
 
In der letzten Zeit ist es etwas ruhig um uns geworden, was aber nicht heißen soll, dass wir untätig waren. Im Gegenteil!
Hinter den Kulissen wurde intensiv gearbeitet. Nachfolgend möchten wir Ihnen einen Einblick in unsere Aktivitäten der letzten rund neun Monate geben (ohne Anspruch auf Vollständigkeit 😉):

  • Information der Bevölkerung über die geplanten Windenergieanlagen am Hörnle durch Flyer, Plakate und persönliche Gespräche, insbesondere zunächst in Hertmannsweiler.
  • Aufbau eines engagierten Unterstützerkreises, der sich bis heute regelmäßig trifft, um das weitere Vorgehen zu besprechen.
  • Gespräche und Beauftragung eines Rechtsanwalts, um unsere rechtlichen Möglichkeiten und Erfolgsaussichten prüfen zu lassen.
  • Informationsstände auf dem Winnender Wochenmarkt, bei denen wir zahlreiche weitere Unterstützerinnen und Unterstützer gewinnen konnten.
  • Organisation gut besuchter Informationsveranstaltungen mit Vertretern der Stadtwerke Winnenden und Oberbürgermeister Holzwarth.
  • Gespräche mit politischen Entscheidungsträgern auf Landes- und kommunaler Ebene.
  • Austausch mit anderen Bürgerinitiativen, die ähnliche Ziele verfolgen.
  • Besuche bestehender Windparks, um die Auswirkungen vor Ort besser beurteilen zu können (Goldboden, Sulzbach-Laufen)
  • Aufbau unserer Homepage und unserer Präsenz in den sozialen Medien (www.bihoernle.deHomepage und Instagramaccount).
  • Gespräche mit nahezu allen Fraktionen des Winnender Gemeinderats.
  • Organisation eines Fachvortrags zum Thema Windpark Hörnle mit Dipl.-Ing. Willy Fritz.
  • Beauftragung einer Gegenprognose bei einem spezialisierten Ingenieurbüro zur vorliegenden der Fa. Uhl.
  • Stellungnahme und Schreiben an die zuständigen Behörde – das Landratsamt Waiblingen.

All diese Aktivitäten kosten Zeit, Energie und leider auch Geld.
Schon früh wurde uns klar: Wenn wir unsere Interessen wirksam vertreten wollen, benötigen wir professionelle Unterstützung. Juristische Beratung, fachliche Gutachten und mögliche rechtliche Schritte sind unverzichtbar – und mit erheblichen Kosten verbunden. Deshalb haben wir in den vergangenen Monaten intensiv um finanzielle Unterstützung geworben und sind für jeden Beitrag dankbar.
Inzwischen haben wir ein wichtiges Gutachten in Auftrag gegeben, rechtliche Prüfungen veranlasst und weitere fachliche Arbeiten finanziert. Die damit verbundenen Kosten sind bereits angefallen, während die entscheidenden Verfahrensschritte noch vor uns liegen. Es zeichnet sich daher ab, dass wir auch künftig auf zusätzliche finanzielle Unterstützung angewiesen sein werden. Vor allem dann, sollte es zu einer Klage kommen.
Inhaltlich hat sich unsere Haltung nicht verändert: Wir sind nicht grundsätzlich gegen Windkraft oder erneuerbare Energien. Wir lehnen jedoch die geplanten drei Großwindanlagen am Hörnle ab. Aus unserer Sicht handelt es sich um einen ungeeigneten Standort mit fraglicher Wirtschaftlichkeit und erheblichen Auswirkungen auf Landschaft, Natur und Naherholung.
Gerade die Wirtschaftlichkeit des Projekts bleibt aus unserer Sicht ein zentraler Punkt. Bis heute konnten die Projektpartner nicht überzeugend darlegen, dass sich der Windpark langfristig wirtschaftlich trägt. 
Aktuell warten wir auf die weitere Entwicklung auf regionaler Ebene. Bevor die Regionalversammlung die Vorranggebiete erneut berät und beschließt – voraussichtlich im November 2026 –, sind die Handlungsmöglichkeiten begrenzt. Deshalb erscheint es derzeit nach außen etwas ruhiger.
Doch der Eindruck täuscht: Die kommenden Monate und Jahre werden weiterhin Geduld, Beharrlichkeit und Engagement erfordern. Wir werden unsere Interessen auch künftig aktiv vertreten und uns weiterhin dafür einsetzen.
Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung mehr denn je – ideell, durch das Weitertragen unserer Informationen und, sofern möglich, auch finanziell. Jeder Beitrag hilft uns dabei, die notwendigen Schritte gehen zu können und handlungsfähig zu bleiben.
Vielen Dank für Ihre bisherige Unterstützung und Ihr Vertrauen. Wir freuen uns, wenn Sie uns auch weiterhin begleiten. 



Video - Windkraft statt Bäume: 

Schaut euch gerne das Video über Windräder von SpiegelTV auf YouTube an. 

Immer wieder müssen wir mit Entsetzen feststellen, dass die Banner zerstört werden. 
Wir möchten die Gewalt und Zerstörung nicht tolerieren, sondern Raum schaffen für Gespräche. 

Erneute Zerstörung 

 Unsere Banner sind leider erneut von radikalen Windkraftbefürwortern mutwillig zerstört worden.

Wie immer möchten wir gerne darauf hinweisen: Wenn Sie Anregungen oder Fragen haben kommen Sie mit uns ins Gespräch. 

Auf dem Markt in Winnenden 

Unser Marktstand heute (den 21.03.2026) in Winnenden war ein voller Erfolg! Viel Zuspruch und intensive Diskussionen!
Danke an alle Beteiligten. 

Petition zum Unterschreiben

Es wäre sehr hilfreich wenn Sie diese Petition unterschreiben.

Die Registrierung geht einfach und schnell und je mehr dabei sind, desto besser:

Grundlegende Reform der bestehenden Subventionspolitik des Bundes für die Errichtung von Windenergieanlagen.

Mit der Petition wird eine grundlegende Reform der bestehenden Subventionspolitik des Bundes für die Errichtung von Windenergieanlagen gefordert. Insbesondere soll das Referenzertragsmodell kritisch betrachtet werden. Es darf nicht länger möglich sein, dass sich Windenergieanlagen in windschwachen Gebieten weitgehend durch die EEG-Förderung tragen, die der Steuerzahler und Stromkunde zahlen muss.

Musikvideo

Hier ein kleines Musikvideo zum Thema Windräder und Windkraft. 
Von GEGENWIND Freigericht e.V.

Wir laden euch herzlich zur Infoveranstaltung mit Willy Fritz ein. Kommt vorbei!

Wir freuen uns auf euch.

Besucht uns auf dem Winnender Markt 

Am 21.03.2026 sind wir wieder mit einem Marktstand auf dem Markt in Winnenden. 
Kommt gerne zahlreich und besucht uns, lasst euch informieren und kommt mit uns ins Gespräch. Wir freuen uns auf ganz viele schöne Begegnungen. 

Beschädigung der Banner

Kommentar der Bürgerinitiative Hörnle:
Die Beschädigung mehrerer unserer Plakate und eines Banners im Bereich Hertmannsweiler wurde von uns dokumentiert. Wir nehmen den Vorfall zur Kenntnis und setzen unsere Arbeit wie gewohnt fort.
Unser Ziel bleibt unverändert: Die Öffentlichkeit sachlich über den geplanten Windpark am Hörnle zu informieren und relevante Fakten transparent darzustellen. Unterschiedliche Sichtweisen gehören zu einer offenen Diskussion dazu. Für uns steht dabei ein respektvoller und konstruktiver Austausch im Vordergrund.
Wir danken allen Bürgerinnen und Bürgern, die das Gespräch mit uns suchen und sich für die Hintergründe des Projekts interessieren.

Wir haben bereits Anzeige bei der Polizei gemacht und hoffen, dass solche Fälle nicht mehr vorkommen werden. 

Wir arbeiten stets an verschiedenen Projekten. Im Dezember 2025 waren wir auf dem Wochenmarkt in Winnenden. Hier sind viele gute Gespräche entstanden und es gab weitere freiwillige Unterstützung. 

Ein großes Dankeschön an alle Helfer und Besucher! 

Neuigkeiten Dezember 

Liebe Unterstützende,


kurz vor Weihnachten und dem Jahresende möchten auch wir eine kurze Zusammenfassung unseres bisherigen Tuns in 2025 an euch senden.
 
Es ist schon erstaunlich, wie in recht kurzer Zeit doch viel bewirkt und angestoßen werden konnte.
 
Im August wurde die BI gegründet.
Durch Ansprache vieler Bekannter, Freunde und weiterer Personen, den Druck und die Verteilung von ca. 2.000 Flyern zum Thema WEA auf dem Hörnle mit der Bitte um idelle und/oder finanzielle Unterstützung, ist es der BI gelungen, innerhalbe weniger Wochen viele Unterstützende zu gewinnen und dadurch auch finanzielle Mittel.
 
Diese wurden u.a. eingesetzt, um einen Rechtsanwalt zu beauftragen.
Bislang hat unser Anwalt beim Landratsamt in Waiblingen Einsichtnahme in die immissionsschutzrechtlichen Unterlagen gefordert. Nachdem jedoch von der Fa. Uhl immer noch nicht alle erforderlichen Unterlagen eingereicht wurden, ruht das Verfahren momentan auf unbestimmte Zeit.
Erst wenn alle Unterlagen komplett vorliegen, können wir anwaltlich wieder tätig werden und ggf. gegen das Projekt rechtlich vorgehen.
 
Auch haben wir Plakate und Banner drucken lassen, sie rund um Hertmannsweiler aufgestellt, sie wurden ohne unser Wissen wieder abgebaut, von uns dann wieder aufgebaut ...
Es war in der Winnender Zeitung zu lesen.
Unser Ziel, das Thema "WEA Hörnle" bekannter und auf die Probleme, die damit auf uns alle zukommen, aufmerksam zu machen, ist damit erreicht worden.
 
Wir waren weiter aktiv, haben Herrn OB Holzwarth und den Geschäftsführer der Stadtwerke Winnenden, Herrn Mulfinger, zu einem Gespräch nach Hertmannsweiler eingeladen. Viele von euch/Ihnen waren im Vereinsheim vor Ort und haben zugehört und Fragen gestellt.
 
Außerdem wurde MdL Siegfried Lorek zusammen mit OB Holzwarth ebenfalls zu einem Gespräch eingeladen.
Auch bei diesem Termin waren viele im Feuerwehrgerätehaus in Hertmannsweiler dabei.
 
Im November haben wir einen Informationsstand auf dem Markt in Winnenden organisiert und dabei nochmals viele weitere Unterstützende gewonnen.
Am Samstag, 20.12.2025 waren wir nochmals mit einem solchen Markstand in Winnenden, um weiter aufzuklären und weitere Unterstützung zu bekommen.
 
Bei der Abstimmung der Regionalversammlung am 03.12.2025 in Stuttgart, einer öffentliche Sitzung, waren einige von uns vor Ort um 1. Präsenz zu zeigen und 2. unmittelbar das Ergebnis zu erfahren.
Erwartungsgemäß und leider wurden alle ausgewiesenen Vorranggebiete für Windkraftanlagen von der Regionalversammlung "durchgewunken". Heißt: es dürfte gebaut werden, wenn nicht andere Gründe doch noch dagegen sprechen. Diese Prüfungen müssen die Baurechtsbehörden nun vornehmen.
 
Wir sind weiterhin im Gespräch mit Vertretern des Gemeinderats und dem OB der Stadt Winnenden. Nach wie vor ist aus unserer Sicht die Wirtschaftlichkeit des Projekts nicht ausreichend dargelegt worden.
Wir sind aber auch der Meinung, dass nicht alles immer nur aus einem finanziellen/wirtschaftlichen Blickwinkel betrachtet werden kann/muss.
Genauso sollten die Belange und Bedenken der Bürger und der Natur berücksichtigt und ggf. sollten manchmal auch andere Überlegungen bevorzugt werden, die zu anderen Ergebnissen führen können.
 
Die Winnender Zeitung hat uns noch Mitte Dezember 2025 um eine Stellungnahme gebeten. Dieser Bitte sind wir nachgekommen; es wurden Bilder vor Ort auf dem Hörnle gemacht und Interviews geführt. Der Artikel in der Winnender Zeitung steht noch aus. Wir sind gespannt.
 
Zwischenzeitlich haben wir mehr als 300 Unterstützende vermerkt; viele haben uns vor allem durch ihre finanzielle Unterstützung, aber auch durch Engagement in ihrer Freizeit, so weit kommen lassen, wie wir jetzt sind.
 
Auch in 2026 wird viel Arbeit und Zeit in dieses Projekt investiert werden müssen.
Wir brauchen weiterhin alle, die sich uns und unserem Anliegen verbunden fühlen und uns hierbei tatkräftig und weiterhin auch finanziell unterstützen! Wir werden mit Ihrer/eurer Hilfe weitermachen!
 
Uns bleibt heute ganz herzlich "Danke schön" zu sagen und allen schöne und entspannte Weihnachtsfeiertage zu wünschen und dann einen guten und gesunden Start ins Jahr 2026!
 
Eure BI Hörnle

News


Liebe Bürgerinnen und Bürger,

wir sorgen uns um die Landschaft und die Lebensqualität in Hertmannsweiler und den angrenzenden Ortschaften.

Wir sind gegen die im Wald geplante Errichtung dreier industrieller Windenergieanlagen (WEA) auf dem Hörnle, direkt über dem „Himmelreich“ und der Alten Kelter in Hertmannsweiler.

Wir, das sind viele Bürgerinnen und Bürger aus Hertmannsweiler, Bürg, Stöckenhof und angrenzenden Ortschaften.

Wir haben eine Bürgerinitiative gegründet, um unsere Interessen zu vertreten und nach außen deutlich zu machen, dass wir uns gegen die WEA wehren werden. Wir verstehen unser Tun als bürgerschaftliches, überparteiliches Engagement.

Der Satzungsbeschluss der Regionalversammlung Stuttgart, in dem abschließend festgelegt wird, welche Gebiete tatsächlich mit WEA bebaut werden, ist für den Herbst 2025 geplant.

Wir müssen jetzt handeln!

Um eine Klage gegen den Windpark Hörnle einreichen zu können, brauchen wir jede ideelle und finanzielle Unterstützung!


Daher bitten wir Sie/dich, unsere Initiative zu unterstützen.